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Fisch, Europa

Schwedischer gebratener Hering mit Kartoffelpüree

Schwedischer gebratener Hering besteht aus panierten Heringsfilets, die in Butter gebraten und mit selbstgemachtem Kartoffelpüree sowie Preiselbeerkonfitüre serviert werden. Dieses einfache Rezept dauert 45 Minuten und ist für 4 Personen gedacht, bei etwa 3,00 € pro Portion. Der Schlüssel liegt in einer trockenen Panade, die erst kurz vor dem Braten aufgetragen wird, und einer Kruste, die in der Pfanne ungestört bleibt.

Heute Abend gibt es ein Gericht von der schwedischen Küste, panierte Heringsfilets in Butter gebraten, mit Kartoffelpüree und Preiselbeerkonfitüre.

Schwedischer gebratener Hering mit Kartoffelpüree
Gesamtzeit
45 min
Schwierigkeit
Einfach
Kosten pro Person
3,00 €
Kalorien pro Person
590 kcalberechnet von Kiloach, deinem Kilo-Coach
Saison
Herbst, Winter, Frühling

Panierte Heringsfilets, in Butter goldbraun gebraten, erzeugen einen klaren Kontrast zwischen knuspriger Kruste und zartem, würzigem Fisch. Die Preiselbeerkonfitüre bringt eine säuerliche Note, die die Buttrigkeit von Fisch und Beilage ausgleicht, während das selbstgemachte Kartoffelpüree für die weiche Basis sorgt, die alles zusammenhält. Es ist ein einfaches Gericht mit echtem Charakter, weit entfernt von faden Fischrezepten.

Das ist genau das richtige Abendessen unter der Woche, wenn man mal etwas anderes als die üblichen Fischgerichte möchte, ganz ohne besondere Ausrüstung oder komplizierte Technik. Hering steht selten auf deutschen Tischen, verdient aber seinen Platz, besonders mit dieser schwedischen Kombination, die die Aromen gut ausbalanciert. Am besten eignet er sich für neugierige Erwachsene oder erfahrene Fischesser, denn der kräftige Geschmack des Herings kann Kinder überraschen.

Die Zutaten

4 Personen

Fischtheke

  • frische Heringsfilets 8

Vorratskammer

  • Mehlmeist im Vorratsschrank 4 EL
  • Semmelbröselmeist im Vorratsschrank 100 g
  • Preiselbeer oder Cranberrykonfitüre 6 EL
  • Salzmeist im Vorratsschrank 1 Prise
  • Pfeffermeist im Vorratsschrank 1 Prise

Molkereiprodukte

  • Butter 60 g
  • Milch 15 cl

Obst und Gemüse

  • Kartoffeln 1 kg
  • Petersilie 4 Zweige
  • Zitrone 1

Allergene Fisch, Gluten, Laktose

Das Rezept Schritt für Schritt

  1. Die geschälten Kartoffeln in Salzwasser gar kochen. 22 min

    Nimm sie heraus, sobald ein Messer leicht eindringt, so ziehen sie nicht zu viel Wasser.

  2. Die Heringsfilets trocken tupfen, salzen und pfeffern.

    Tupfe beide Seiten gut trocken, so haftet das Mehl besser.

  3. Die Filets in Mehl wenden, dann fest in die Semmelbrösel drücken.

    Klopfe überschüssiges Mehl ab, bevor du die Semmelbrösel aufträgst.

  4. Die Kartoffeln mit der heißen Milch und der Hälfte der Butter zerstampfen.

    Heiße Milch ergibt ein glatteres Püree.

  5. Die Filets in der restlichen Butter bei mittlerer Hitze goldbraun braten, zuerst mit der Hautseite nach unten. 8 min

    Bewege sie zwei Minuten lang nicht, so bildet sich die Kruste.

  6. Den Hering mit dem Kartoffelpüree, der Preiselbeerkonfitüre, Petersilie und Zitrone servieren.

    Die Preiselbeerkonfitüre ist die schwedische Note, sie gleicht die Buttrigkeit aus.

Unsere Tipps, damit es gelingt

  • Wähle sehr frische Heringsfilets ohne starken Geruch, die Frische erkennst du an der Festigkeit des Fleisches.
  • Verwende eine große Pfanne, damit sich die Filets nicht berühren, sonst wird die Panade beim Braten weich.
  • Bereite das Kartoffelpüree erst kurz vor dem Servieren zu, es kühlt schnell ab und verliert dann seine Cremigkeit.

Die Varianten

  • Ersetze den Hering durch Makrele oder frische Sardinen, Panade und Garzeit bleiben gleich.
  • Für eine vegetarische Variante ersetzt du den Fisch durch Selleriescheiben, die genauso paniert werden.
  • Für eine schnellere Version nimmst du Kartoffelpüree aus der Tüte und konzentrierst dich auf das Braten der Filets.

Womit du es servieren kannst

  • Ein Gurkensalat mit Dill
  • Leicht gebuttertes Roggenbrot
  • Ein leichtes helles Bier oder Mineralwasser

Aufbewahrung

Gebratener Hering hält sich 1 Tag im Kühlschrank in einer geschlossenen Dose, die Panade verliert dabei schnell ihre Knusprigkeit. Das Kartoffelpüree hält sich 2 Tage im Kühlschrank und lässt sich mit etwas Milch sanft wieder erwärmen. Dieses Gericht lässt sich nicht gut einfrieren, der panierte Fisch wird nach dem Auftauen matschig.

Fragen zu diesem Gericht

Kann ich geräucherten statt frischen Hering verwenden?

Nein, geräucherter Hering hat bereits einen ganz anderen Geschmack und eine andere Textur, er eignet sich nicht zum Panieren und Braten in diesem Rezept. Verwende stattdessen frischen Hering oder frische Makrele.

Kann ich die Filets im Voraus panieren?

Du kannst die Filets bis zu eine Stunde vorher mehlieren und panieren, dabei lagerst du sie auf einem Gitter im Kühlschrank. Mach es nicht zu früh, sonst wird die Panade feucht und klebrig.

Was kann ich statt Preiselbeerkonfitüre nehmen?

Cranberrykonfitüre funktioniert genauso gut, sie ist sogar als Alternative im Rezept selbst angegeben. Ein leicht säuerliches Apfelmus kann ebenfalls aushelfen.

Woran erkenne ich, dass die Filets gar sind?

Das Fleisch wird undurchsichtig und lässt sich nach etwa 8 Minuten bei mittlerer Hitze leicht mit der Gabel zerteilen. Die Panade sollte vor dem Servieren auf beiden Seiten goldbraun sein.

Wie lange dauert die Zubereitung von ein schwedischer gebratener Hering mit Kartoffelpüree und Preiselbeerkonfitüre?

Rechne insgesamt mit 45 min, Vorbereitung und Kochzeit inbegriffen. Das Rezept ist als „Einfach“ eingestuft.

Wie viele Kalorien hat ein schwedischer gebratener Hering mit Kartoffelpüree und Preiselbeerkonfitüre?

Etwa 590 kcal pro Portion, bei einem Rezept für 4 Personen. Die Kalorien werden von Kiloach berechnet, deinem Kilo Coach, der Partner App von Mon Chou.

Was kostet ein schwedischer gebratener Hering mit Kartoffelpüree und Preiselbeerkonfitüre?

Etwa 3,00 € pro Portion, also 12,00 € für 4 Personen, basierend auf durchschnittlichen Supermarktpreisen.

Welche Allergene enthält dieses Rezept?

Dieses Rezept enthält Fisch, Gluten, Laktose. Lies immer die Etiketten der Produkte, die du kaufst.

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